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Meine Tiere leben
ganzjährig in einem Gartenhaus. Die unteren Etagen im Schwedenhaus haben
direkten Zugang zu ihren Freiläufen, sommers wie winters können sie hinein oder
hinaus wie sie möchten, nur bei sehr schlechtem Wetter und natürlich nachts sind
die Schiebetüren zu. Die anderen dürfen bei gutem Wetter auch auf die Wiese, in
einzelnen Freigehegen.
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Über das RÜB
Im Juli 2008 sind die
Meeris mitsamt dem Schwedenhaus ins RÜB gezogen. Das klingt zwar passend für ein
Zuchtgelände, hat aber mit Rüben eher nichts zu tun; es ist ein Regen-
Überlauf-Becken am Rande des Dorfes, ca. 100 m von meiner Wohnung entfernt, also
in einer Minute erreichbar. Von einem hohen Zaun umgeben, dessen Tor
verschlossen ist, sind die Tiere denkbar gut "aufgeräumt". Das Gelände ist sehr
groß, die Fläche, die ich nutzen darf, reicht gut aus für die beiden Freiläufe
rechts und links und ein paar mobile Freiläufe, die ich auch auf die völlig
natur belassene Wiese stellen darf. Löwenzahn in Hülle und Fülle!
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Am RÜB vorbei führt eine
kleine Strasse, die von vielen Spaziergängern genutzt wird, so dass wir öfters
"Zaungäste" haben. Die Anwohner direkt am RÜB sind sehr freundlich und gerne
bereit, ein wachsames Auge zu haben, falls etwas auffälliges geschehen sollte.
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Natürlich ist das
Ambiente nicht mehr so familiär- idyllisch wie in unserem Garten, aber es liegt
schön, tolle Aussicht und viel Ruhe, wenns nicht grade regnet!! Dann kommen sehr
erstaunliche Geräusche aus den unterirdischen Wasserbecken, es rauscht,
donnert, tobt, faucht und kreischt, man beginnt fast an Drachen zu glauben... es
ist wirklich faszinierend. Durch mehrere vergitterte Schächte im Boden sieht man
das schwarze Wasser in der Tiefe dahin toben, die Pumpen sorgen für noch mehr
akustische Erlebnisse, meine Meeris, die ja an einiges gewöhnt sind, langweilen
sich sicher nicht...
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Na ja, ich wollt schon
immer mal am Fluss wohnen, der Geruch ist jedenfalls schon ganz ähnlich.
Die Rosen sind nun schöne
Erinnerung. Dafür haben wir den unterirdischen Fluss bekommen. Den Gedanken, die
Zucht umzutaufen von Las Rosas in Los Rios habe ich allerdings verworfen; meine
"Rosen" haben nun eben vier Pfoten, Knopfaugen und pfeifen können sie auch! Was
will man mehr!
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Fütterung: Morgens und abends viel
Heu, nachmittags oder am frühen Abend Frischfutter. Ich füttere täglich meistens drei
Sorten, zB. erstens ein grünes Blattgemüse oder Wildpflanzen, zweitens ein
Wurzelgemüse wie Möhren, Sellerie, und dann entweder Fruchtgemüse wie Paprika,
Zucchini, Gurke, Tomate oder Obst. Abends Pellets und Wasser.
Ein Wort zum Heu:
Heu ist das Hauptnahrungsmittel und sollte beste Qualität haben, das heißt,
grünliche Farbe, nicht gelb oder grau, es sollte duften, nicht müffeln,
stauben oder schimmeln, auch nicht bewohnt sein von Käfern etc.
Lagerung: Heu muss
trocken und luftig lagern, nicht direkt an Wänden oder auf Betonböden, sondern
auf Paletten oder Balken, es zieht sonst Feuchtigkeit an. Schlechtes Heu wird
nicht gefressen!
Fotos anklicken zum Vergrößern
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Die Innenbox misst 1,20m x 0,80 m |
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und hat links den Ausgang ins Freigehege |
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"Pflegeplatz" mit homöopathischer Hausapotheke |
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