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        Kleine Zucht, großer Anspruch!

Ich züchte Schweizer Teddys in Schoko,  zwei- und dreifarbig und vielleicht bald auch einfarbig.

Zuchtziele sind große, gesunde und typvolle Tiere mit gutem Wesen.

- Ihr werdet bei mir keine Babyfotos finden, auf denen die Tiere noch feucht von der Geburt sind, auch wenn sie da noch besser stillsitzen.

- Ihr müsst nicht zwingend einen Bock nehmen, denn was sollt ihr mit einem unerwünschten Bock?  Der ist bei netten Liebhabern viel besser aufgehoben. 

-Alle Infos, Geburtsdaten, Gewichte, aktuelle Fotos usw. bekommt ihr zuverlässig von mir. Ebenso ehrliche Auskunft über Fehler oder Schwächen und überstandene Krankheiten. Kranke Tiere bleiben bis zur vollständigen Genesung bei mir!! Darauf könnt ihr euch verlassen.

- Meine Tiere dürfen in Ruhe groß werden, Böcke wie Mädels müssen 800 gr. haben, bevor ich sie verpaare. Während der Aufzucht bekommen sie so viel Bewegung an frischer Luft wie nur möglich, ebenso sehr vielseitiges Frischfutter.  Ein Mädel wird nicht nachgedeckt,  bekommt ausreichend Zuchtpause,  zwei Würfe im Jahr und darf nach drei Würfen in Rente (selten vier). Geburtsprobleme etc führen zum Zuchtausschluss. Babys gebe ich mit ca. 300 Gramm ab und nicht, bevor sie 4 Wochen alt sind!

- Ich habe Rentnertiere, ebenso Tiere, die nicht an Züchter gehen, weil sie einen Lebensplatz brauchen und ich selber weiß, dass man als Züchter nicht immer sicher ist, ob man dies Tier auch wirklich behält. Ich prüfe so gut das geht die Plätze, an die ich meine Tiere gebe.

Eigentlich doch alles selbstverständlich? Das freut mich sehr...

und wenn nicht,  wären diese Grundsätze nicht eine Überlegung wert?

 

Zur Farbe Schoko:  Man ist noch nicht lang dabei, schoko Schweizer zu ziehen, die außer der Farbe auch ein schönes gleichmäßiges Fell haben, und einen guten Typ und Bau. Das sollte immer vorgehen- erst das Haus bauen, dann anstreichen- denn was nützt ein Tier in schoko, wenn es ansonsten nicht ansprechend aussieht? Ich für meinen Teil habe daher beschlossen,  lieber langsam vorzugehen und auch Umwege in Kauf zu nehmen, wie Farbträgertiere in guter Qualität .

Mein "Motto" diesbezüglich:  Typ und Bau geht vor Fell und Fell vor Farbe. Daher findet man auch das eine oder andere leicht versilberte Tier bei mir, oder noch zu helle schokos. Natürlich versuche ich, alles im Auge zu haben, aber wenn ich mich entscheiden muss, was leider oft der Fall ist, da ich nicht "auf Teufel komm raus" alles behalte, was schoko ist- dann richte ich mich nach meinem Motto.  Breite Schultern, kräftiger Bau,  dicker Kopf,  hübsches Gesicht, große Augen  sind sehr wichtig für mich.

Kleiner Tipp für Züchter und die die es werden wollen: achtet zB beim Babytier auf den Abstand zwischen Ohr und Auge und Auge und Nasenspitze, er sollte im Idealfall beinah gleich sein! Ist er von Auge zu Nase länger, werdet ihr nachher ein langnasiges Tier haben, von rundem Kopf kann dann keine Rede sein.

Allerdings sind  deswegen nicht automatisch alle Babys super klasse, typvoll und fehlerfrei, nur weil sie bei mir geboren wurden!! Es gibt immer bessere und nicht ganz so gute, und die besten bleiben meist, das ist doch normal. Ihr müsst ja auch noch was zu tun haben :-))

 

Ferro                                                     Ferro, schoko, und Luna de Miel, sepia

 ---   Für diejenigen von Euch, die immer noch glauben, Tiere mit Feueraugen und braunem Pigmenten müssen schoko sein, HIER der Beweis, dass das nicht stimmt.  "Echte" schokos  sehen einfach anders aus! Sie haben ein wärmeres, rötlicheres Braun. Wer sie mal live gesehen hat und/oder besitzt, bemerkt den Unterschied sofort. Für unklare Schwebefarben empfehle ich: Testverpaarungen!

Zur Farbe Sepia : diese kann bei Ch Teddys durchaus sehr braunstichig sein.  Auch ein "braunes" slate  blue halte ich für möglich.  Das  wichtigste Unterscheidungsmerkmal scheint mir das Fehlen JEGLICHEN schwarzen oder schwärzlichen Pigmentes bei den Schokos zu sein, die um die Nase herum oft einen Rotstich haben und lederfarbene Ohren und Fußsohlen.  Das ist schwer zu beschreiben und kommt leider auf Fotos oft sehr schlecht rüber!

Hier mal  drei Vergleichsfotos, die mir Claudia Birke freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat: ganz links schwarz weiß, in der Mitte sepia creme und rechts schoko rot 

Vergleich der Ohrenpigmente: unten schwarz, oben sepia und hier unten sepia, oben schoko

 

Cremeagouti? Oder nicht?

Ein weiteres Problem ist immer noch für viele der Unterschied zwischen cremeagouti Schweizern, die bb für schoko haben, und lemonagouti, die B für schwarz haben.  Viele der als cremeagouti bezeichneten Schweizer Teddys sind in Wirklichkeit keine, da sie schwarze Nasenlöcher, Fußsohlen und Ohrränder haben. Ich setze gerne Agoutitiere ein, da sie sehr oft den besseren Typ und das bessere Fell haben. Wenn man darauf achtet, dass immer nur ein Elternteil  agouti ist (und das auch in der Abstammung so war) fallen auch wieder 50% Nichtagoutis, hier dann schokos oder Träger.  Bei der Farbe schoko kann es keine verdeckten Agouti"träger"  geben,  wie zB bei der Farbe rot oder creme.  Tiere, die im dunklen Fell (schoko oder schwarz) kein agouti zeigen, sind Nichtagoutis und können auch kein Agouti vererben!!! 

 Farbvergleichsfotos: Links Don Camillo in lemonagouti, rechts Caray, der echtes cremeagouti ist.

Bahama (links, grauagouti) und Barbuda,(schokoagouti) zwei Wurfschwestern, sehen auf den ersten Blick fast gleich aus; aber schaut euch mal die Fußsohlen an! Hier sind sie eine Woche alt; direkt nach der Geburt sind die Unterschiede noch schlechter zu sehen. Da heißt es dann abwarten!